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Textil

 

2010
bestickter Stoff


Präsentation im Lustenauer Stickereimuseum
(Vorarlberger Stickereizentrum Lustenau, Erdgeschoss)
als Erweiterung der Ausstellung
"Für eine Hand voll Sätze" (Galerie Hollenstein)


Für diese Installation wurden vier Vitrinen des Lustenauer Stickereimuseums mit besticktem Stoff ummantelt. Die in den Vitrinen befindlichen historischen Textil-Exponate wurden dadurch zwar einerseits verhüllt, andererseits erfuhren sie dadurch jedoch eine besondere Aufmerksamkeit.

Die BesucherInnen konnten zusätzlich von einer bestickten Stoffbahn kleine Teile abschneiden und mit nach Hause nehmen.

Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von
Mag. Andreas Staudacher vom Verband der Vorarlberger Stickereiindustrie,
sowie durch die Stickerei Markus Riedmann GmbH.







2010
Schal-Edition
Veronika Schubert
Auflage 100 Stück
Farben: hellgrau, dunkelbraun, schwarz



Diese Schal-Edition greift Dialektbegriffe aus dem Video "Säg gaad" (2010) auf.
Die Schals sind uni-farben,
das Stickgarn ist farblich exakt auf den Stickgrund abgestimmt.
in den Farben hellgrau, dunkelbraun und schwarz erhältlich.

Mit freundlicher Unterstützung durch Daniela Hofer / Josefine, die Firma Markus Riedmann GmbH, sowie Mag. Andreas Staudacher vom Verband der Vorarlberger Stickereiindustrie.

Die Schals sind im Vorarlberger Stickereizentrum in Lustenau oder direkt über mich erhältlich. >> mail
Preis pro Schal: 45€
Maße ca. 10 x 185cm

Farben: hellgrau, braun oder schwarz

>> Flyer


2010
Säg gaad
[Was du nicht sagst]


textiles/gesticktes Animationsvideo,
bestehend aus 10 Lustenauer Dialektbegriffen
Format 16:9, FullHD, 27 min, 2010
Auflage 3+II

Die für dieses Video verwendeten, handschriftlich aufgezeichneten Lustenauer Dialektwörter – wie hei ou, hô hei, hô-hô, inn, oha oder botz – entwickeln ein beeindruckendes Eigenleben. Vor dem Auge des Betrachters überlagern sich hunderte Einzelbilder gestickter Umrisslinien permanent zu einem neuen, sich dann wiederum auflösenden Bild. Gerade vor dem Hintergrund der eigenen Herkunft verdeutlicht Schuberts so leichtfüßig wirkendes Video die Komplexität einer Konstruktion von Persönlichkeit.
(Winfried Nußbaummüller)

Inspiration: Claudia Schubert
Handschrift: Armin Schubert
Animation: Veronika Schubert


BILDER durch Anklicken vergrößern!
VIDEOS: Link unterhalb des Bildes wählen!
mov-Dateien, Quicktime Player erforderlich!

Erstpräsentation: Galerie Hollenstein, Lustenau (
"Für eine Hand voll Sätze", 05.11.-05.12.2010)



Teil 01: Botz!
„potz Blitz“, Ausdruck der
Überraschung oder Verärgerung


Teil 02: hei ou!
Ausdruck bei kleinem
Ärgernis


Teil 03: houz!
überraschter Ausruf z.B.
beim Anblick einer großen Menge


Teil 04: hô-hô
zustimmendes Ja
(als Selbstverständlichkeit)


Teil 05: hô hei
aber geh / sag bloß / ach was!



Teil 06: inn!!
Ausdruck größter Betroffenheit,
Überraschung oder Angst


Teil 07: jô jôô
ja ja, freundliche Zustimmung
(leicht resignativ)


Teil 08: jô nos°
ja dann… / in Gottes Namen /
das wär’s dann / also dann


Teil 09: oha!
Ausruf bei kleiner Überraschung,
bei Irrtum oder Versehen


Teil 10: Säg gaad

was du nicht sagst! / Antwort auf
noch unbestätigte Neuigkeit


2008
ZitatQuadrate
2008, je 20x20cm, gestrickte Oberfläche, Zeitungsüberschrift


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2006
"Musterhaus #1 - #5"'
gestrickte, 5-teilige Bildserie, 2006
je 40,5 x 25,5 cm






Die Kunst des Musterhauses
- Kommentar von Karlheinz Pichler
Im Bereich der Kunst spielt das Medium „Stricken“ bis heute nur eine marginale Rolle. Die Tätigkeit ist prozessual mit „Handarbeit“ oder gewerblicher Bekleidungsproduktion besetzt. Veronika Schubert
gehört zur radikalen Minderheit, die dieses Medium als künstlerische Ausdrucksform einsetzen.

Der Strick-Prozess bietet im Vergleich zur Malerei interessante Möglichkeiten. Statt Schicht über Schicht wird hier beispielsweise Reihe für Reihe gearbeitet. Das Bild entsteht sozusagen linien- oder reihenweise. Daraus ergibt sich ein korrespondierender Zusammenhang zwischen den Sujets Schuberts und der Werkmethodik.
Ihr Trickfilm Tele-Dialog etwa basiert auf 830 einzeln gestrickten Fernsehszenen: Das Fernsehbild wird auch zeilenmäßig aufgebaut.
Oder Schuberts Serie „Musterhäuser“: Auch das reale Haus wird Reihe für Reihe gemauert. Und umgekehrt spricht man bei Fachwerkhäusern oder Alphütten von einer „gestrickten“ Bauweise.

Durch das Aneinanderreihen der gestrickten Zeilen und die mehrfache Wiederholung gleicher Zeilen erhält das Bild zudem eine ganz spezielle Qualität: Das gestrickte Haus erhält nicht nur eine materiell-taktile Oberfläche, sondern die dargestellten Motive wirken auch eigenartig verzerrt.
Mit Hilfe der „Bausubsta nz“ Wolle wächst das Musterhaus in einem permanenten Bewegungszustand der Verzerrung zu seiner finalen Grösse heran. (Karlheinz Pichler)


2005/2006
Krawatten-Kollektion




       Modelle 1-3       Modelle 4-6       Modelle 7-9


2005
gestrickter Trickfilm


>> weitere Informationen zum Trickfilm


2004




Video "Stricken mit Vroni"
limitierte Auflage: 10 DVDs in gestrickter Hülle





2001




Ausstellung "Kunst:Erzählung", Galerie Paradigma, Linz, 2001

"Schutzkleidung für Märchenfigurgen"
Dokumentation als shockwave-file (Shockwave Player muss installiert sein).
Die virtuelle Projektmappe kann mit den roten Pfeilen, sowie mit den Laschen links und rechts navigiert werden.
(hohe Bildschirmauflösung empfohlen, Fotos: Susann Rezniczek)


1999

>> mehr Bilder



Papierkleid (Barockes Fest, Steyrermühl 1999)
1wöchige Studien-Exkursion nach Steyrermühl 1999
Projektarbeit in einer leerstehenden Halle der Papierfabrik
Abschluß: Inszenierung eines Barocken Festes

Bei meinem Projekt habe ich mich mit dem Schönheitsideal des Barock und den im Widerspruch dazu stehenden üppigen Gelagen und Festen beschäftigt.
Als Grundlage für meine Arbeit habe ich ein Foto eines abgeschnürten Bauches gewählt und aus einem Detailausschnitt ein Muster entwickelt, womit ein Tischtuch für die Tafel (Siebdruck) bedruckt und ein barockes Papierkleid (SW-Kopien) gestaltet wurden.



Kleidungsstücke IKA


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